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Fugenabdichtung

Fugenabdichtung im Innen- und Aussenbereich

Die Fugenabdichtung dient der Sicherheit der Gebäudesubstanz. Um die Fugenabdichtung zu gewährleisten, muss bereits eine Verfugung stattgefunden haben. Die Abdichtungsmasse wird auf den Füllstoff gespritzt. Dabei unterscheidet sich die Fugenabdichtung durch die Anwendung zweier Produktarten. Zum einen können Fugen mithilfe von Dichtstoffen abgedichtet werden: Diese Maßnahme ist aufwendiger als die zweite Variante: dem Abdichten mit Fugenbändern. Durch das Aufbringen der Fugenabdichtung wird verhindert, dass Feuchtigkeit in die Bausubstanz sowie in die unter der Fugendichtung liegende Füllmasse gelangt. Auch die Wärmeisolation wird durch die Fugenabdichtung sichergestellt. Die Fugenabdichtung dient also der Imprägnierung der Fugen gegen äußere Einflüsse.

 

Fugenarten entscheiden ueber die Wahl der Fugenabdichtung

Die Fugenabdichtung schließt an die Neuverfügung an und wird im Zuge einer Fugensanierung angewandt. Um die Fugenabdichtung erfolgreich durchführen zu können, wird im ersten Schritt die Fugenart bestimmt. Hochbaufugen müssen beispielsweise mit einer anderen Dichtmasse versehen werden, als Bodenfugen. Fugenbänder werden auf eine bestehende Fuge aufgebracht. Dies kann erfolgen, wenn bei der Fugensanierung festgestellt wird, dass die Fugenmasse zwar noch intakt ist, den ästhetischen oder dämmenden Aspekten jedoch nicht mehr genügt.

 

Das Aufbringen der Fugendichtung

Der Prozess der Fugenabdichtung besteht aus fünf Schritten. Zuerst werden die Fugenränder mit einem selbstklebenden Band abgeklebt und vor Verschmutzung durch die Abdichtungsmasse geschützt. Im nächsten Schritt wird die Fuge mit einer Tinktur behandelt, die das Haftungsverhalten nachhaltig verbessert. Nun kann die Dichtungsmasse aufgespritzt werden. Dies geschieht in der Regel durch eine Kartusche, die ohne Absetzen die Fuge entlanggeführt wird. Ist die Dichtungsmasse entlang der Fuge verteilt, werden Überschüsse entfernt und die Fugenoberfläche geglättet.

 

Inhaltsstoffe der Fugenabdichtung

Die Masse zur Fugenabdichtung besteht in den meisten Fällen aus Silikon, Hybrid, Acrylat und Polyurethan. Die Masse ist geschmeidig und relativ einfach zu verarbeiten. Wird zur Fugenabdichtung ein Fugenband verwendet, kommt auch PVC zum Einsatz. Bei der Fugenabdichtung mit Fugenbändern muss jedoch gesondert auf die Tauglichkeit des Bandes geachtet werden. Die Oberfläche des Bandes ist mit einer Imprägniermasse bearbeitet und vorkomprimiert, wodurch das Einbringen des Fugenbandes in den Fugenspalt erleichtert wird. Durch die komprimierte Form dehnt sich das Fugenband in der Fuge aus und schließt diese nach kurzer Zeit lückenlos ab. Das Fugenband ist geeignet, um Fugen zwischen Fensterrahmen und Mauerwerken, Fassadenfugen und Zwischenfugen abzudichten.

 

Wenden Sie sich an die Profis

Um sich über die genaue Vorgehensweise der Fugenabdichtung zu informieren oder ein Angebot für Ihr Objekt einzuholen, dürfen Sie sich jederzeit mit uns in Verbindung setzen. Wir beraten Sie über die Möglichkeiten und begutachten Ihr Objekt, um Ihnen die bestmögliche Lösung zur Fugenabdichtung zu präsentieren.